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die Saison hat begonnen!

Wir hoffen, Ihr hattet den Winter über viel Zeit im Eure Projekte zu verwirklichen, bestehende Schäden an den Booten zu entfernen oder einfach die Boote nur einer Wartung zu unterziehen!
Vieles hat sich in dieser Zeit getan!
Was genau findet Ihr hier auf der Homepage und im Forum! Viel Spaß!

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Ausflug Neulengbach 2009

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Es war ein schöner Ausflug

Schon lange vor dem 7. Internationalen Modell-U-Boot-Treffen in Neulengbach überlegten wir hin und her, wo unser Ausflug, den wir ja traditionellerweise am Montag nach dem Treffen machen, diesmal hingehen sollte. Und da kam der Neusiedlersee ins Gespräch. Das wäre einmal etwas Neues, was wir bisher noch nicht hatten, denn wir wollen ja unseren Gästen doch immer neu ein Stück unseres schönen Landes zeigen. Unser Andi Pfisterer baute gute Kontakte auf und so stand dann bald fest: Wir besuchen den Römersteinbruch in St.Margarethen, machen einen Stadtrundgang in Rust mit Weinverkostung und? Da standen wir an, das ist ja zu wenig! Da ist mir dann eingefallen, wenn wir schon im Gebiet des Neusiedlersees sind, ist es nicht weit nach Göttlesbrunn, wo ich einen Weinbaubetrieb kenne, bei dem wir schon einigemale waren, und der für Gruppen ab 30 Personen ein Spanferkelessen veranstaltet. So wurde auch das organisiert und der endgültige Terminplan ausgearbeitet.

Sorgen bereiteten uns nur die anfangs schleppenden Anmeldungen, denn wir mussten ja mindestens 30 Personen zusammenbringen. Aber im Laufe des Treffens kamen immer mehr Anmeldungen und ich musste mehrmals bei der Wirtin anrufen um die Anzahl der Teilnehmer  zu erhöhen. Aber das machte keine Schwierigkeiten, sodass zum Schluss insgesamt 40 Personen am Ausflug teilnahmen.

Nun aber zum Ausflug selbst: Unser Fred, der „Kaleu mit der weißen Mütze“ ist ja Busfahrer und erklärte sich dankenswerterweise bereit von seiner Firma einen Bus zu mieten und uns zu fahren. Dafür ein ganz großes Dankeschön!

DSC02165Um 7.30 Uhr starteten wir dann auch pünktlich vom Parkplatz beim Neulengbacher Bad und es ging in flotter Fahrt über die Westautobahn, die Wienerwaldautobahn, die Südautobahn und die Burgenlandautobahn nach St. Margarethen, das wir nach einer kurzen Umwegstrecke, die uns aber einen schönen Blick auf die Burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt erlaubte, mit geringem Zeitvorsprung erreichten und so noch Zeit für einen kleinen Kaffee im Shop des Steinbruches fanden.

 

 

DSC02171Danach folgte ein hochinteressantere Vortrag durch Herrn Gossy, dem Eigentümer der touristischen Einrichtungen rund um den Steinbruch, der uns nicht nur aus historischer sondern auch aus geologischer und touristischer Sicht viel Interessantes erzählte. Ein anschließender Rundgang auf der Aussichtsterrasse brachte uns dann die riesige Dimension des Geländes und die beiden Bühnen für die Opern- und Kinderfestspiele vor Augen.

Danach war es nur ein kleiner Rutsch nach Rust, wo uns am Parkplatz am Schilfgürtel schon Herr Warta zu einer kleinen Stadtführung erwartete. In recht launiger Weise erzählte er uns vieles über  Geschichte und Aktuelles dieser liebenswürdigen kleinen Stadt. Im Anschluss daran lud uns Herr Warta in seinen Weinbaubetrieb in ein typisches Burgenländisches Haus (=schmal und langgestreckt) zu einer Weinverkostung ein. Wir konnten einen spritzigen Riesling, einen eher neutralen Neuburger, einen wuchtigen Blaufränkisch und zum Abschluss noch einen wunderbaren Süßwein verkosten und unterhielten uns recht angeregt mit dem Hausherren. Natürlich konnte auch Wein mitgenommen werden.

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DSC02173Jetzt wollten wir natürlich auch den See sehen, da aber in Rust der Weg zum Wasser zu weit ist, schlug unser Chauffeur Fredi vor, nach Mörbisch zu fahren, um dort die Seebühne der Operettenspiele zu sehen und auch einen guten Blick auf den See zu haben. Die Zeit dazu hatten wir ja. Gemütlich wanderten wir herum und stärkten uns am Kiosk mit Kaffee und wegen der hohen Temperatur unter dem wolkenlosen Himmel auch mit Eis.

 

 

 

Schließlich mussten wir auch hier wieder weiter, denn wir wurden in Göttlesbrunn schon erwartet. Hier trafen wir dann mit etwas Verspätung ein und wurden herzlich von der „Chefin“  und von mit eigenen Fahrzeugen nachgekommenen Kollegen begrüßt. Rasch nahmen wir an den nett gedeckten Tischen Platz und unsere Wirtin schritt, unterstützt von ihrer Mutter „zur Tat“.

DSC02175In einer großen Pfanne lag das gebratene Spanferkel und wurde nun mit dem Elektromesser zerteilt. Jeder nahm sich einen Teller und holte sich seine Portion an der Theke ab. Danach glaubte man eine Fee schwebt durch denn Raum, so still wurde es mit einemmal. Jeder war beschäftigt und mit vollem Mund redet man bekanntlich nicht.

Salate und Getränke standen zur Selbstbedienung bereit und alle waren rundum zufrieden. Als es dann abschließend noch Kaffee und Torte gab, konnten etliche von uns sich nur mehr schwer bewegen. Da unser Ausflug ja in die Zeit der Weinlese fiel sah man auch einiges von der Arbeit, die in dieser Zeit von den Weinbauern zu bewältigen ist. Auch der Geruch des Mostes und des gärenden Weines hing in der Luft.

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Weil aber jeder schöne Tag einmal zu Ende gehen muss, kam auch da wieder die Zeit des Aufbruches und nach einem herzlichen Abschied von unserer lustigen Wirtin kutschierte uns unser Fredi wieder zurück nach Neulengbach. Dort angekommen schlug dann schon bei Einbruch der Dunkelheit die Stunde des Abschieds von allen Teilnehmern und alle versicherten, zum nächsten Treffen wieder zu kommen.

Danken möchte ich zum Schluss noch Andi Pfisterer, der den Burgenland-Teil des Ausfluges organisierte, leider aber selbst am Ausflug nicht teilnehmen konnte und mir dann die Reiseleitung überließ, sowie besonders Fredi der uns den Bus organisierte und uns wie auf Samtpfoten von A nach B und C und von D wieder gut zurück-brachte.

Ich hoffe, alle hatten ihren Spaß und unsere aus-ländischen Freunde konnten ein schönes Stück Österreich sehen. Und zum nächsten Treffen wird uns schon wieder etwas einfallen, da bin ich mir ganz sicher.

Auf Wiedersehen!

Toni Schwarz

 

 

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